Streifzug

Glitzernder Regen im Sonnenlicht
Nichts bleibt was bleiben will
Nichts geht ohne den ersten Schritt
verloren

Wahrheit ist Illusion,
Spiegelung derer die träumen
So weit sind die Möglichkeiten
begrenzt

Glitzernder Schnee im Nebel
glanzlos die Stadt hinter mir
Die Kreise die ich zog
zu klein

20120126-144728.jpg

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Herbstversagen

Herz, weißes
Band schlingt sich um dich
Atem, rot schimmern
Augen durch deinen Hauch
Erdrückend das Martinshorn
Stetig, stetig
stirb die Gegenwart
Kalt, kalt, so kalt ist mir in dir
So düster träumt der Großstadtherbst
die Wüste
unsichtbar erahnend nur die Sonne
unter uns

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Auf Wiedersehen

Liebe Leser_innen,

Leina Wald macht Pause. Wann sie wieder kommt ist ungewiss.

Für Sie nur das Beste.

Ihre

Leina Wald

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Heilsamer Augenblick

Nur einen Augenblick lang
Von dir
eingefangen

ergründe ich mich im
leuchtenden schwarz
deiner Pupillen

Da, der Pflock
in meinem Herzen!

Kein Blut
als ich ihn
heraus reiße.

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Todsünden

Es gibt nicht sieben.
Nur eine.
Die Abhängigkeit.

Einige gebären Kinder,
andere töten durch sie.
Berauscht von Angst vor Leere
und Einsamkeit.

Lasst sie uns überwinden.

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Fotografieren ist wie…

…Schreiben ohne Buchstaben.

Leina Wald gibt einen Einblick in ihre Fotografien:

Fotografien by Leina Wald

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Der Weg zurück

Wir gehören nicht zusammen
Wir sind nicht eins
zwei Wesen – zartbeseelt -
verschwiegen in Unsicherheit
verschwommen die Grenzen
dein Duft verweht…
Wie riecht das Sein ohne dich?
Nicht wirklich unterschiedlich.
Nur ein paar Nächte Arm in Arm
die ungeküssten Herzen.

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scribble for Z.

I don’t isolate my fears.
I live them.

I don’t want an easier way,
I follow the hard -
earned
one

I am full of love for me
otherwise
I wouldn’t be able to be
full of love
for you.

Otherwise
I wouldn’t live.

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Verschmelzung

Deine purpurnen Worte
kalt wie Schnee
zerschmelzen langsam
in der Sonne meiner Schritte

Es gibt kein Wiedersehen
nur das Echo aus meinen Mund
schreiend in den schwarzgrünen Wald
unserer Geschichte

Dunkle Wolken verdecken
das Blau der Himmel
wünschenswert wäre deine Hand
fest in der meinen

Verwischt ist die Hoffnung
die Lächeln erzeugte
welche in deinem Gesicht
den Schein von Liebe trug

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Schatten

Ein paar Jahre schon ohne dich,
viele Jahre die noch kommen mögen
und immer da: dein Gesicht,
ein Schatten in jeder Begegnung.
Ich verstehe diese Sehnsucht nicht!
Nur fühlen kann ich sie
in der Bauchgegend,
Feuerschmerz.
Dein Name bleibt groß
auch wenn ich ihn klein schreibe.
Erinnerung,
unvollendet.

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