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Und wieder läufst du durch die Straßen
Die Nacht,
die altbekannte Schöne
ist immer da wenn du den Tränen nah
einen Schritt vor den anderen setzt
um nicht zu fallen,
nicht aufzuprallen
auf den Asphalt der Illusionen
die dich tragen, wie du es erträumst
doch versagen, wenn du ihm gegenüber stehst
Ihm, der dich nicht will
und doch genommen hat
der so verschwommen sprach
und so benommen küsste
als wenn er müsste,
doch nur für den Moment
den großen, der so schnell vorbei
so schnell nur Rauch
und schon entzwei
dich trennt von deiner reinen Liebe
die du dir selbst und dieser Welt
nur zum Geschenk, nicht zur Benutzung
gabst,
jetzt gibst du nur noch auf
und lässt dich von der Nacht umhüllen
bis zum nächsten Tag, der sicher nicht vermag
dich zu erhellen,
der nur den schnellen Atem
deines Herzens mit einem Lächeln trägt,
-aufgesetzt-
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Meine Lieben,
Werbung in eigener Sache:
Leina Wald schreibt über das Fremdgehen, diesmal kein Gedicht, sondern eine Kurzgeschichte, zu finden in folgendem Büchlein:
http://tenea-verlag.de/verlagsprogramm/index.php?titel_ID=415
Bisous! Leina
Gespeichert unter: Alle Gedichte | Schlagworte: Anfang, Beginn, Erwachsen werden, Gedicht, Kindheit, Leben, Leina Wald, Maske, Sterben
Wir sind groß gewachsen
haben Ausbildungen abgeschlossen
und die Tür zu unseren Träumen
Wir wollten leben
kannten aber nur das Überleben
Wir wollten siegen
kämpften dagegen, nie dafür
In uns die Kindheit
verborgen wie ein Schatz
den wir uns fürchteten zu suchen
Kein Platz für Wunden
Keine Zeit für Trauer
Immer voran, ständig on tour
die Maske sitzt fest, auch wenn sie drückt
Was blieb von uns übrig?
Wir lebten Geschichten
und verdrängten unsere eigene.
Bis sie uns einholte.
Für P.
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Für Leina Wald
Nach: I’m the wild orchid
Orchidee, wild zwischen
Der Traumgärten
Grabhügeln gewachsen -
Türkisgrüner Schmetterling,
Schimmernd im Waldschwarz
Des Nachtgesichts -
Das Wehn der Romantik,
Eines Lächelns Widerschein,
Berührung, verlangt von Zerbrechlichkeit -
Hans Claßen
Quelle, copyright: http://www.hans-clahsen.de
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Und wieder geht ein Sommer
nur Sehnsucht bleibt
und Reste vom Erdbeereis
Die Haut, die du berührtest
verliert an Bräune
Nein, weiß ist nicht immer rein
An den Wänden des Schlafzimmers
unsere Kurzgeschichte
Ich werde sie streichen müssen
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Ich krieche durch die stille Stadt
den Weg den wir zusammen flogen
Jede Begegnung flüstert deinen Namen
Jedes Lächeln verströmt dein Parfüm
Die Sterne ein Mosaik deines Gesichts
der Nachtwind deine letzte Berührung
Mir ist so kalt
und doch so feurig sind meine Gedanken
Mir ist so schwer ums Herz
und doch so leicht singt es von dir
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Unrequited love needs time
to search a place in my heart
Time without you
after that:
A piece of lightness
a little bit carrying with the wind
To waft to you – maybe
for a last kiss and
for being free and full of love
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Der Liebe – unerwidert – Zeit geben
sich ihren Platz in mir zu suchen
Zeit ohne Dich
so dann:
Ein wenig Leichtigkeit nur
ein wenig sich vom Wind tragen lassen
vielleicht zu Dir schwebend
für einen letzten Kuss und
frei und voller Liebe sein
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Mein Bett bewacht die Rosenblüten
und umschließt deinen Duft
Ich kann hier nicht mehr -nur schlafen-
Tagträumend, Nachtwachend
Die Schmetterlinge tanzen nicht mehr
denn
was ist die Musik ohne deinen Herzschlag?
Nur ein Poltern,
wie deine letzten Schritte
Treppe abwärts
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Ich bin so künstlich, so abstrakt
Ich wär’ gern einfach nur unplugged
So wie die Bäume alt und weise
Wie unter Wasser, klar und leise
In manchen Nächten verlor’ ich die Kontrolle
An manchen Tagen spielte ich die Anspruchsvolle
Das was ich will umschließt mein Herz
es war zu viel, zu viel an Schmerz
Zurück auf Anfang, zurück zu mir
es gibt nichts mehr was ich verlier:
Ich lebte nur gestohlenes Leben
Jetzt hab ich meine Maske abzugeben